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Kündigungsschreiben Arbeitgeber VorlageEin paar Angaben machen, die Kündigung wird für Sie geschrieben, mit dem frühesten Termin nach § 622 BGB. Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Ohne Anmeldung, nichts wird hochgeladen.

Deutschland · geprüft am Was das Gesetz zur Kündigung durch den Arbeitgeber sagt

Form: Die Kündigung braucht die Schriftform; die elektronische Form ist ausgeschlossen. § 623 BGB

Unterschrift: Schriftform heißt: eigenhändig mit Namen unterschrieben. § 126 Abs. 1 BGB

Frist: Grundfrist: vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. § 622 Abs. 1 BGB

Längere Fristen: Kündigt der Arbeitgeber, verlängert sich die Frist ab zwei Jahren Betriebszugehörigkeit stufenweise bis auf sieben Monate, je zum Monatsende. § 622 Abs. 2 BGB

Probezeit: In einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten: zwei Wochen. § 622 Abs. 3 BGB

Betriebsrat: Gibt es einen Betriebsrat, ist er vor jeder Kündigung zu hören; sonst ist die Kündigung unwirksam. § 102 Abs. 1 BetrVG

Agentur für Arbeit: Arbeitgeber sollen über die Pflicht informieren, sich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden. § 2 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, § 38 Abs. 1 SGB III

Zusammenfassung, keine Rechtsberatung. Mehr dazu unten

Arbeitnehmer/in

Arbeitnehmer/in und Kündigungstermin

Mit Anrede, z. B. „Frau Lena Becker“ oder „Herrn Jonas Wolf“: Dann passt die Anrede im Brief.

Zugang: der Tag, an dem die Kündigung bei der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer ankommt (leer = Datum des Briefs). „Kündigung zum“ leer = frühestmöglicher Termin.

Berechnet nach § 622 BGB, mit der Beschäftigungsdauer am Tag des Zugangs; prüfen Sie Arbeits- und Tarifvertrag.

Gilt, wenn die Kündigung noch in der vereinbarten Probezeit (höchstens sechs Monate) zugeht.

Weitere Sätze

Urlaub, Zeugnis und Hinweise

Den Satz zum Betriebsrat nur ankreuzen, wenn er vor der Kündigung angehört wurde.

Arbeitsmittel und Schluss

Arbeitsmittel und Schluss

Ein Punkt pro Zeile.

Der Brief

Der Brief

Betreff, Anrede und Brief werden aus Ihren Angaben oben geschrieben. Ändern Sie sie hier oder auf der Seite; ein leeres Feld wird wieder automatisch gefüllt.

Arbeitgeber

Arbeitgeber

Kein Logo

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Unterzeichner/in

Unterzeichner/in für den Arbeitgeber

Wird im Satz „Bei Fragen … erreichen Sie mich unter …“ verwendet.

Unterschrift

Bitte eigenhändig unterschreiben; eine E-Mail reicht nicht. Unterschreiben Sie den Ausdruck über der Linie unter „Mit freundlichen Grüßen“.

Farbe und Papier

Farbe und Papier

Die Farbe erscheint im Design „Modern“. Der Termin wird nur für Deutschland berechnet.

Beschriftungen: Grußformel und Empfangsbestätigung ändern

Jedes Feld zeigt den Text, der gerade gedruckt wird. Ein leeres Feld setzt den Standardtext zurück.

Fertig? Kündigung drucken und unterschreiben

Drucken Sie die Kündigung aus, unterschreiben Sie sie von Hand und übergeben Sie das Original so, dass Sie den Zugang später nachweisen können. Behalten Sie eine Kopie für die Personalakte.

Wenn Ihnen meine Arbeit gefällt, unterstützen Sie mich auf Ko-fi. Jeder kleine Beitrag bedeutet mir sehr viel!

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Vorschau

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Design

Ganze Seite · der Ausdruck hat kein Wasserzeichen und kein Logo.

Mit zwei Fingern zoomen.

Hinweis: Erstellt mit SnapPaperwork. Nur für Kündigungen im eigenen Betrieb oder mit Vollmacht des Arbeitgebers. Datieren Sie keine Kündigung zurück und tragen Sie kein falsches Zugangsdatum ein.

So schreiben Sie die Kündigung

  1. Art der Kündigung und Daten eintragen

    Wählen Sie die ordentliche Kündigung oder die Kündigung in der Probezeit. Tragen Sie Name und Anschrift der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers ein, seit wann das Arbeitsverhältnis besteht und, wenn Sie es schon wissen, an welchem Tag die Kündigung ankommt. Das Formular zeigt den frühesten Termin nach § 622 BGB.

  2. Auswählen, was im Brief stehen soll

    Satz zum Resturlaub, Arbeitszeugnis, Rückgabe der Arbeitsmittel, Hinweis auf die Meldung bei der Agentur für Arbeit, Dank: Der Brief wird aus Ihren Angaben geschrieben, und Sie können jedes Wort ändern.

  3. Ausdrucken, unterschreiben, übergeben

    Drucken Sie die Kündigung aus und unterschreiben Sie sie von Hand über der Linie. Übergeben Sie das Original so, dass Sie später zeigen können, wann es angekommen ist, zum Beispiel persönlich gegen die Empfangsbestätigung am Ende des Briefs.

Was in die Kündigung gehört

  • Der Arbeitgeber mit Anschrift (im Briefkopf), die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer mit Anschrift.
  • Ort und Datum.
  • Ein klarer Satz, dass das Arbeitsverhältnis gekündigt wird, und zu welchem Termin; dazu „hilfsweise zum nächstmöglichen Termin“, falls der Termin zu früh ist.
  • Auf Wunsch: Resturlaub, Arbeitszeugnis, Rückgabe der Arbeitsmittel, der Hinweis auf die Meldung bei der Agentur für Arbeit.
  • Die eigenhändige Unterschrift einer Person, die für den Arbeitgeber kündigen darf.

Tipps

  • Schauen Sie in den Arbeitsvertrag und einen geltenden Tarifvertrag: Dort können andere Fristen stehen.
  • Gibt es einen Betriebsrat, hören Sie ihn vor der Kündigung an und warten Sie seine Stellungnahme oder die Wochenfrist ab.
  • Klären Sie vorher, ob ein besonderer Kündigungsschutz besteht, etwa in der Schwangerschaft oder bei einer Schwerbehinderung.
  • Übergeben Sie die Kündigung persönlich mit Zeugen oder gegen Empfangsbestätigung, und notieren Sie Tag und Uhrzeit.
  • Behalten Sie eine Kopie des unterschriebenen Schreibens für die Personalakte.

Was das Gesetz sagt

Deutschland: Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses braucht die Schriftform; die elektronische Form ist ausgeschlossen (§ 623 BGB). Schriftform heißt, dass das Schreiben eigenhändig mit Namen unterschrieben wird (§ 126 Abs. 1 BGB). Eine E-Mail reicht deshalb nicht. Die Kündigung wird wirksam, wenn sie der anderen Seite zugeht (§ 130 Abs. 1 BGB).

Die Grundfrist beträgt vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats (§ 622 Abs. 1 BGB). Kündigt der Arbeitgeber, verlängert sich die Frist nach der Dauer des Arbeitsverhältnisses im Betrieb oder Unternehmen: nach zwei Jahren ein Monat, nach fünf Jahren zwei, nach acht Jahren drei, nach zehn Jahren vier, nach zwölf Jahren fünf, nach 15 Jahren sechs und nach 20 Jahren sieben Monate, jeweils zum Ende eines Kalendermonats (§ 622 Abs. 2 BGB). In einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten beträgt die Frist zwei Wochen (§ 622 Abs. 3 BGB). Ein Tarifvertrag kann andere Fristen vorsehen, im Arbeitsvertrag können längere vereinbart werden (§ 622 Abs. 4 und 5 BGB).

So rechnet das Formular: Der Tag des Zugangs zählt nicht mit (§ 187 Abs. 1 BGB); eine Frist in Wochen oder Monaten endet am Tag mit dem gleichen Namen oder der gleichen Zahl, fehlt dieser Tag im Monat, am Monatsletzten (§ 188 Abs. 2 und 3 BGB). Die Betriebszugehörigkeit nimmt das Formular am Tag des Zugangs; wird eine längere Stufe vor dem Termin erreicht, weist es darauf hin. Beispiel: Zugang am Donnerstag, 22. Oktober 2026, beschäftigt seit 1. Juli 2021 (fünf Jahre): Frist zwei Monate zum Monatsende, frühester Termin 31. Dezember 2026. Bei weniger als zwei Jahren enden die vier Wochen am 19. November; der früheste Termin ist der 30. November 2026.

Gibt es einen Betriebsrat, ist er vor jeder Kündigung zu hören; der Arbeitgeber muss ihm die Gründe mitteilen. Ohne Anhörung ist die Kündigung unwirksam (§ 102 Abs. 1 BetrVG). Gegen eine ordentliche Kündigung kann der Betriebsrat innerhalb einer Woche Bedenken äußern (§ 102 Abs. 2 BetrVG).

Das Kündigungsschutzgesetz gilt, wenn das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestanden hat (§ 1 Abs. 1 KSchG) und der Betrieb in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt, Auszubildende nicht mitgezählt; für Arbeitsverhältnisse, die vor dem 1. Januar 2004 begonnen haben, kann schon eine Grenze von mehr als fünf gelten (§ 23 Abs. 1 KSchG). Dann muss die Kündigung sozial gerechtfertigt sein, also durch Gründe in der Person, im Verhalten oder durch dringende betriebliche Erfordernisse bedingt (§ 1 Abs. 2 KSchG). Wer die Kündigung angreifen will, muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang Klage beim Arbeitsgericht erheben (§ 4 KSchG). Ob eine Kündigung gerechtfertigt ist, beurteilt dieses Formular nicht.

Besonderen Kündigungsschutz gibt es unter anderem während der Schwangerschaft und bis zum Ende der Schutzfrist nach der Entbindung, mindestens vier Monate danach, wenn der Arbeitgeber davon weiß oder es innerhalb von zwei Wochen nach Zugang erfährt (§ 17 MuSchG), und für schwerbehinderte Menschen: Ihre Kündigung durch den Arbeitgeber braucht die vorherige Zustimmung des Integrationsamtes (§ 168 SGB IX); das gilt nicht, wenn das Arbeitsverhältnis beim Zugang noch nicht länger als sechs Monate besteht (§ 173 Abs. 1 SGB IX).

Arbeitgeber sollen vor dem Ende über die Pflicht informieren, sich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden (§ 2 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 SGB III). Die Meldung ist spätestens drei Monate vor dem Ende fällig; liegen weniger als drei Monate dazwischen, innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunkts. Das gilt auch, wenn die Kündigung vor Gericht angegriffen wird (§ 38 Abs. 1 SGB III). Den Satz dazu fügt das Formular in den Brief ein.

Nicht genommener Urlaub, der wegen der Beendigung nicht mehr gewährt werden kann, ist abzugelten (§ 7 Abs. 4 BUrlG). Bei Beendigung hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis, auf Verlangen ein qualifiziertes (§ 109 Abs. 1 GewO). Nach der Kündigung ist auf Verlangen angemessene Zeit zur Stellensuche zu geben (§ 629 BGB).

Eine fristlose Kündigung ist nur aus wichtigem Grund und innerhalb von zwei Wochen möglich (§ 626 BGB); dieses Formular schreibt nur ordentliche Kündigungen.

Schweiz: Nach der Probezeit gilt im ersten Dienstjahr eine Frist von einem Monat, im zweiten bis neunten von zwei Monaten und danach von drei Monaten, je auf das Ende eines Monats (Art. 335c OR). In der Probezeit kann jederzeit mit sieben Tagen gekündigt werden (Art. 335b OR). Die Kündigung ist auf Verlangen schriftlich zu begründen (Art. 335 Abs. 2 OR). Während bestimmter Sperrfristen, etwa bei Krankheit oder in der Schwangerschaft, darf der Arbeitgeber nach der Probezeit nicht kündigen (Art. 336c OR). Das Formular berechnet für die Schweiz keinen Termin.

Österreich: Die österreichischen Regeln habe ich noch nicht am Originaltext geprüft; das Formular berechnet für Österreich keinen Termin.

Das ist eine Zusammenfassung, keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Ist die Vorlage für das Kündigungsschreiben kostenlos?

Ja. Sie brauchen kein Konto, und auf dem Ausdruck gibt es kein Wasserzeichen und kein Logo von uns.

Kann ich einem Mitarbeiter per E-Mail kündigen?

In Deutschland nein. Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses braucht die Schriftform, die elektronische Form ist ausgeschlossen (§ 623 BGB). Drucken Sie die Kündigung aus und unterschreiben Sie sie von Hand.

Welche Kündigungsfrist gilt für den Arbeitgeber?

Nach dem Gesetz vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende; nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit einen Monat und dann stufenweise bis zu sieben Monate nach 20 Jahren, jeweils zum Monatsende (§ 622 Abs. 1 und 2 BGB). In einer vereinbarten Probezeit sind es zwei Wochen. Arbeits- oder Tarifvertrag können andere Fristen vorsehen.

Wie rechnet das Formular die Betriebszugehörigkeit?

Es zählt die vollen Jahre vom Beginn des Arbeitsverhältnisses bis zum Tag, an dem die Kündigung zugeht. Wird eine längere Stufe nach dem Zugang, aber vor dem Termin erreicht, zeigt das Formular einen Hinweis. Prüfen Sie den Termin im Zweifel nach.

Wozu dient die Empfangsbestätigung?

Die Kündigung wird erst wirksam, wenn sie zugeht (§ 130 BGB). Mit der unterschriebenen Empfangsbestätigung können Sie zeigen, wann die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer das Schreiben erhalten hat. Die Unterschrift bestätigt nur den Empfang, nicht das Einverständnis.

Muss ich auf die Meldung bei der Agentur für Arbeit hinweisen?

Arbeitgeber sollen vor dem Ende über die Pflicht zur Arbeitsuchendmeldung informieren (§ 2 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 SGB III). Das Formular fügt den Satz dazu standardmäßig in den Brief ein; Sie können ihn abwählen.

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