Haftungsausschluss für AktivitätenTeilnahmeerklärung mit Haftungsausschluss für Kurse, Touren, Sportveranstaltungen und Ehrenamt. Formular ausfüllen, Vorschau prüfen, drucken oder als PDF speichern; die Daten bleiben in Ihrem Browser.
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Hinweis: Erstellt mit SnapPaperwork. Nur für echte Aktivitäten. Unterschreiben Sie keine Erklärung für eine andere Person und ändern Sie keine Erklärung, nachdem sie unterschrieben wurde.
So erstellen Sie die Teilnahmeerklärung
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Aktivität und Risiken beschreiben
Tragen Sie ein, wer die Aktivität anbietet, was stattfindet, wann und wo. Nennen Sie dann die Risiken, die bei Ihrer Aktivität wirklich vorkommen, in einfachen Worten: Stürze, Wasser, Hitze, Ausrüstung, andere Teilnehmer.
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Auswählen, was dazugehört
Notfallkontakt und Erlaubnis für ärztliche Hilfe im Notfall, die Einwilligung in Fotos, die Unterschriften der Eltern bei Minderjährigen und weitere Vereinbarungen, etwa „nur für Schwimmer“.
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Für jede Person drucken
Lassen Sie die Felder der Teilnehmer leer, um eine leere Erklärung zu drucken, die jede Person selbst ausfüllt, oder füllen Sie sie für eine Person aus. Lassen Sie vor Beginn unterschreiben und bewahren Sie die Bögen auf.
Was in eine Teilnahmeerklärung gehört
- Wer die Aktivität anbietet und wer teilnimmt
- Die Aktivität, Datum und Zeit, der Ort
- Die konkreten Risiken dieser Aktivität, nicht nur „Risiken“
- Dass die Person freiwillig teilnimmt und die Risiken kennt
- Der Haftungsausschluss, klar formuliert und gut sichtbar
- Gesundheit, Notfallkontakt und die Erlaubnis für ärztliche Hilfe im Notfall
- Bei Minderjährigen die Unterschriften der Erziehungsberechtigten
- Unterschrift, Name und Datum
Tipps für Veranstalter
Eine Teilnahmeerklärung ersetzt keine Sicherheit. Weisen Sie Ihre Betreuer ein, prüfen Sie die Ausrüstung, halten Sie die Sicherheitseinweisung fest und klären Sie, welche Versicherung Ihre Aktivität braucht.
Geben Sie die Erklärung vorher aus, zum Beispiel mit der Anmeldung, und nicht erst am Treffpunkt. So hat jede Person Zeit, sie zu lesen.
Fragen Sie zur Gesundheit nur ab, was Sie für die Sicherheit wirklich brauchen, und bewahren Sie die Bögen verschlossen auf. Für den Umgang mit Gesundheitsdaten gelten Datenschutzregeln; prüfen Sie, was für Ihren Verein oder Betrieb gilt.
Die Einwilligung in Fotos ist ein eigener Abschnitt und freiwillig. Wer nicht fotografiert werden möchte, kann trotzdem teilnehmen; markieren Sie diese Personen zum Beispiel mit einem farbigen Band.
Für eine Liste, wer teilgenommen hat, eignet sich eine Anwesenheitsliste; für Klassenfahrten und Ausflüge mit Kindern eine Einverständniserklärung der Eltern.
Was das Gesetz sagt
Vorsatz: Die Haftung wegen Vorsatzes kann dem Schuldner nicht im Voraus erlassen werden (§ 276 Abs. 3 BGB). Seine eigene Haftung für absichtlich verursachte Schäden kann der Veranstalter deshalb nicht ausschließen.
Formulare sind meist AGB: Allgemeine Geschäftsbedingungen sind alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierten Vertragsbedingungen, die eine Seite der anderen stellt; das gilt nicht, soweit die Bedingungen im Einzelnen ausgehandelt sind (§ 305 Abs. 1 BGB). Eine Teilnahmeerklärung, die Sie für alle Teilnehmer verwenden, fällt in aller Regel darunter.
Grenzen in AGB: Unwirksam ist ein Ausschluss oder eine Begrenzung der Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Verwenders oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen; ebenso für sonstige Schäden aus grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung (§ 309 Nr. 7 BGB). Außerdem sind Bestimmungen unwirksam, die den Vertragspartner unangemessen benachteiligen, etwa wenn sie wesentliche Rechte oder Pflichten aus der Natur des Vertrags so einschränken, dass der Vertragszweck gefährdet ist (§ 307 BGB).
Was das für die Vorlage heißt: Der Standardtext verzichtet nur auf Ansprüche wegen einfacher Fahrlässigkeit und nimmt ausdrücklich aus: Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit, Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit und die Verletzung wesentlicher Pflichten. Bei einem Unfall mit Verletzung bleibt die Haftung also bestehen. Ändern Sie den Satz, zeigt das Formular einen Hinweis.
Minderjährige: Die Eltern vertreten das Kind gemeinschaftlich; ein Elternteil allein nur, soweit er die elterliche Sorge allein ausübt oder ihm die Entscheidung übertragen ist (§ 1629 Abs. 1 BGB). Auf dem Ausdruck ist deshalb Platz für zwei Unterschriften.
Fotos: Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden (§ 22 KunstUrhG); § 23 KunstUrhG nennt Ausnahmen, etwa für Bilder von Versammlungen. Die Vorlage holt die Einwilligung deshalb ausdrücklich und freiwillig ein.
Schweiz: Eine zum voraus getroffene Verabredung, wonach die Haftung für rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit ausgeschlossen sein würde, ist nichtig (Art. 100 Abs. 1 OR). Auch ein Verzicht für leichtes Verschulden kann nach Ermessen des Richters nichtig sein, wenn die verzichtende Person im Dienst der anderen Seite stand oder die Verantwortlichkeit aus einem obrigkeitlich konzessionierten Gewerbe folgt (Art. 100 Abs. 2 OR). Für Hilfspersonen gilt Art. 101 OR.
Österreich: Die Regeln dort habe ich noch nicht am Originaltext geprüft. Lassen Sie die Erklärung für Österreich prüfen, bevor Sie sie verwenden.
Das ist eine Zusammenfassung, keine Rechtsberatung.
- § 276 BGB: Verantwortlichkeit des Schuldners (gesetze-im-internet.de)
- § 305 BGB: Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den Vertrag
- § 307 BGB: Inhaltskontrolle
- § 309 BGB: Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeit
- § 1629 BGB: Vertretung des Kindes
- § 22 KunstUrhG: Recht am eigenen Bilde
- § 23 KunstUrhG: Ausnahmen
- Art. 100 OR: Wegbedingung der Haftung (Fedlex, Schweizerische Bundeskanzlei)
- Art. 101 OR: Haftung für Hilfspersonen
Häufige Fragen
Kann ich mit der Erklärung jede Haftung ausschließen?
Nein. Die Haftung für Vorsatz lässt sich nicht im Voraus ausschließen (§ 276 Abs. 3 BGB). In vorformulierten Erklärungen, also AGB, ist auch kein Ausschluss für Verletzungen von Leben, Körper oder Gesundheit aus Fahrlässigkeit und für sonstige Schäden aus grober Fahrlässigkeit möglich (§ 309 Nr. 7 BGB). Die Vorlage beschränkt den Verzicht deshalb auf einfache Fahrlässigkeit, so weit das Gesetz es zulässt.
Wozu dient die Erklärung dann?
Sie hält fest, dass die Person über die Risiken informiert wurde, freiwillig teilnimmt, gesund genug ist und den Anweisungen folgt. Sie enthält den Notfallkontakt, die Erlaubnis für ärztliche Hilfe und, wenn gewünscht, die Einwilligung in Fotos. Die Haftung für Verletzungen bleibt bestehen; klären Sie dafür eine passende Versicherung.
Ist das eine Verzichtserklärung wie beim Erbe?
Nein. Diese Vorlage ist für die Teilnahme an einer Aktivität gedacht, zum Beispiel einen Kurs, eine Tour, eine Sportveranstaltung oder einen Einsatz als Helfer. Für andere Verzichtserklärungen, etwa einen Erbverzicht, gelten eigene Regeln; dafür ist sie nicht geeignet.
Müssen bei Minderjährigen beide Eltern unterschreiben?
Die Eltern vertreten das Kind gemeinschaftlich; ein Elternteil allein nur, wenn er die elterliche Sorge allein ausübt oder ihm die Entscheidung übertragen ist (§ 1629 Abs. 1 BGB). Kreuzen Sie im Formular an, dass die Person minderjährig sein kann: Dann hat der Ausdruck Platz für die Unterschriften beider Elternteile.
Brauche ich für Fotos eine Einwilligung?
Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet oder öffentlich gezeigt werden (§ 22 KunstUrhG), mit Ausnahmen etwa für Bilder von Versammlungen (§ 23 KunstUrhG). Die Vorlage hat dafür einen eigenen, freiwilligen Abschnitt, der sich jederzeit für die Zukunft widerrufen lässt. Wer nicht einwilligt, kann trotzdem teilnehmen.
Gilt die Vorlage auch in Österreich oder der Schweiz?
Für die Schweiz gilt: Ein im Voraus vereinbarter Ausschluss der Haftung für rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit ist nichtig, und auch ein Verzicht für leichtes Verschulden kann nichtig sein (Art. 100 OR). Der Standardtext geht nicht weiter als das. Die österreichischen Regeln habe ich noch nicht am Originaltext geprüft; lassen Sie die Erklärung dort prüfen.
Werden meine Angaben gespeichert?
Nur in Ihrem eigenen Browser, damit die Erklärung beim nächsten Besuch noch da ist. Die Unterschriften werden nicht gespeichert, und nichts wird an mich gesendet. Drücken Sie auf einem gemeinsam genutzten Computer danach auf „Formular leeren“.