Mietaufhebungsvertrag VorlageVermieter und Mieter beenden das Mietverhältnis gemeinsam zu einem Termin. Angaben eintragen, drucken, beide unterschreiben. Ohne Anmeldung, nichts wird hochgeladen.
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Ganze Seite · der Ausdruck hat kein Wasserzeichen und kein Logo.
Der Vertrag ist länger als eine Seite und wird auf zwei gedruckt. Kürzen Sie die Texte oder die weiteren Vereinbarungen, oder wählen Sie ein anderes Design.
Hinweis: Erstellt mit SnapPaperwork. Nur für ein Mietverhältnis, an dem Sie selbst beteiligt sind. Unterschreiben Sie nicht für die andere Seite und datieren Sie den Vertrag nicht zurück.
So erstellen Sie den Mietaufhebungsvertrag
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Termin und Bedingungen absprechen
Einigen Sie sich zuerst, wann das Mietverhältnis endet, bis wann die Wohnung zurückgegeben wird, in welchem Zustand und ob der Vermieter etwas zahlt, etwa einen Umzugskostenzuschuss.
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Formular ausfüllen
Tragen Sie Vermieter, alle Mieter und die Wohnung ein, dann die Daten und die Vereinbarungen. Jeder Satz auf der Seite lässt sich anklicken und ändern. Optionale Punkte wie die Zahlung oder der Nachmieter erscheinen nur, wenn Sie sie ausfüllen oder ankreuzen; die Nummern passen sich an.
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Zwei Exemplare drucken und unterschreiben
Drucken Sie den Vertrag zweimal aus. Vermieter und alle Mieter, die den Mietvertrag unterschrieben haben, unterschreiben beide Exemplare von Hand mit Ort und Datum. Jede Seite behält eines.
Was in den Mietaufhebungsvertrag gehört
- Vermieter und alle Mieter mit Anschrift
- Die Wohnung und, wenn bekannt, das Datum des Mietvertrags
- Der Tag, an dem das Mietverhältnis endet
- Bis wann und wie die Wohnung mit allen Schlüsseln zurückgegeben wird
- Der Zustand bei der Rückgabe, zum Beispiel ob renoviert werden muss
- Bis wann die Miete gezahlt wird und wie über Betriebskosten und Kaution abgerechnet wird
- Eine neue Anschrift und das Konto des Mieters für die Abrechnung
- Falls vereinbart: eine Zahlung an den Mieter, ein Nachmieter, weitere Absprachen
- Ort, Datum und die Unterschriften beider Seiten
Tipps für die Wohnungsübergabe
Halten Sie bei der Übergabe in einem Protokoll fest, in welchem Zustand die Wohnung ist, welche Schlüssel übergeben wurden und wie die Zähler stehen. Beide unterschreiben das Protokoll.
Wenn ein Punkt wichtig ist, der hier nicht steht, etwa eine Einbauküche, die in der Wohnung bleibt, oder ein Kellerraum, schreiben Sie ihn unter „Weitere Vereinbarungen“. Was nicht im Vertrag steht, lässt sich später schwer belegen.
Was das Gesetz sagt
Vertrag: Zur Begründung eines Schuldverhältnisses und zur Änderung seines Inhalts ist ein Vertrag zwischen den Beteiligten erforderlich, soweit das Gesetz nichts anderes vorschreibt (§ 311 Abs. 1 BGB). Ein Mietaufhebungsvertrag kommt deshalb nur zustande, wenn Vermieter und Mieter sich einigen. Den Termin legen beide gemeinsam fest.
Kündigung ist etwas anderes: Sie ist die Erklärung einer Seite. Die Kündigung des Mietverhältnisses bedarf der schriftlichen Form (§ 568 Abs. 1 BGB), und für die ordentliche Kündigung gelten Fristen, zum Beispiel ist sie spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig (§ 573c Abs. 1 BGB). Ein Mietverhältnis auf bestimmte Zeit endet mit Ablauf dieser Zeit, wenn es nicht in den gesetzlich zugelassenen Fällen außerordentlich gekündigt oder verlängert wird (§ 542 Abs. 2 BGB). Soll es früher enden, ist eine Einigung beider Seiten der Weg.
Unterschrift: Halten Sie die Vereinbarung schriftlich fest und unterschreiben Sie beide von Hand. Dann können beide Seiten später belegen, was vereinbart wurde.
Rückgabe: Der Mieter ist verpflichtet, die Wohnung nach Beendigung des Mietverhältnisses zurückzugeben (§ 546 Abs. 1 BGB). Hat er sie einem Dritten überlassen, etwa einem Untermieter, kann der Vermieter sie nach dem Ende auch von diesem zurückfordern (§ 546 Abs. 2 BGB).
Zustand: Veränderungen oder Verschlechterungen, die durch den vertragsgemäßen Gebrauch entstehen, hat der Mieter nicht zu vertreten (§ 538 BGB). Was darüber hinaus zum Zustand bei der Rückgabe gilt, regeln Mietvertrag und dieser Vertrag; der Satz unter „Zustand der Wohnung“ lässt sich frei ändern.
Kaution: Der Vermieter muss die Kaution getrennt von seinem Vermögen anlegen; die Erträge stehen dem Mieter zu und erhöhen die Sicherheit (§ 551 Abs. 3 BGB). Deshalb rechnet der Vertrag „einschließlich der Zinsen“ ab.
Fristen nach der Rückgabe: Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder Verschlechterungen der Wohnung verjähren in sechs Monaten ab dem Zeitpunkt, in dem er sie zurückerhält. Ansprüche des Mieters auf Ersatz von Aufwendungen oder auf Wegnahme einer Einrichtung verjähren sechs Monate nach der Beendigung des Mietverhältnisses (§ 548 BGB).
Österreich und Schweiz: Die Regeln dort habe ich noch nicht am Originaltext geprüft.
Das ist eine Zusammenfassung, keine Rechtsberatung. Prüfen Sie Ihren Mietvertrag und lassen Sie sich im Zweifel beraten, zum Beispiel bevor Sie eine Abfindung vereinbaren.
- § 311 BGB: Rechtsgeschäftliche Schuldverhältnisse (gesetze-im-internet.de)
- § 538 BGB: Abnutzung durch vertragsgemäßen Gebrauch
- § 542 BGB: Ende des Mietverhältnisses
- § 546 BGB: Rückgabepflicht des Mieters
- § 548 BGB: Verjährung der Ersatzansprüche
- § 551 BGB: Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten
- § 568 BGB: Form und Inhalt der Kündigung
- § 573c BGB: Fristen der ordentlichen Kündigung
Häufige Fragen
Was ist ein Mietaufhebungsvertrag?
Ein Vertrag, mit dem Vermieter und Mieter gemeinsam vereinbaren, dass das Mietverhältnis zu einem bestimmten Tag endet. Anders als bei einer Kündigung entscheidet nicht eine Seite allein: Beide müssen einverstanden sein und unterschreiben.
Wann ist ein Aufhebungsvertrag sinnvoll?
Zum Beispiel wenn der Mieter früher ausziehen möchte, als es die Kündigungsfrist oder ein befristeter Vertrag zulässt, oder wenn der Vermieter die Wohnung früher zurückhaben möchte und der Mieter dafür eine Zahlung erhält. Beide Seiten können Termin und Bedingungen frei aushandeln.
Müssen alle Mieter unterschreiben?
Haben mehrere Personen den Mietvertrag unterschrieben, sollten alle den Aufhebungsvertrag unterschreiben. Tragen Sie alle Namen im Feld „Name(n) der Mieter“ ein; auf der Unterschriftszeile ist Platz für mehrere Unterschriften.
Kann ich den Vertrag am Bildschirm unterschreiben?
Für den Vermieter gibt es ein Feld zum Zeichnen. Sicherer ist es, wenn beide Seiten die ausgedruckten Exemplare von Hand unterschreiben und jede Seite eines behält. So lässt sich später belegen, was vereinbart wurde.
Was ist mit Renovierung und Kaution?
Beides regeln Sie im Vertrag. Unter „Zustand bei der Rückgabe“ wählen Sie einen Standardsatz (wie im Mietvertrag geregelt oder besenrein ohne Renovierung) und können ihn frei ändern. Der Kautionssatz sieht vor, dass der Vermieter nach der Rückgabe einschließlich der Zinsen abrechnet und ein Guthaben auszahlt.
Gilt die Vorlage auch in Österreich oder der Schweiz?
Sie können das Formular dort verwenden, die Regeln dort habe ich aber noch nicht am Originaltext geprüft. Prüfen Sie den Vertrag deshalb besonders sorgfältig.
Werden meine Angaben gespeichert?
Nur in Ihrem eigenen Browser, damit der Vertrag beim nächsten Besuch noch da ist. Nichts wird an mich gesendet. Drücken Sie auf einem gemeinsam genutzten Computer danach auf „Formular leeren“.